www.unser-odenthal.de NEWS der Dorfgemeinschaft Odenthal Eikamp

A chinese lion statue


Unser-Odenthal.deby olli zeigt Ihnen regelmaessige aktuelle Nachrichten, rund um die Gemeinde Odenthal

Am ende jeden Artikels koennen Sie eine Bewertung hierzu abgeben. Moechten Sie den Artikel zu 100% unterstuetzen, so bewerten Sie mit 10 Sternen.

Wenn wir wichtige Informationen bislang noch nicht veroeffentlicht haben, So wuerden wir ueber eine Nachricht sehr freuen

Verkehrsbelästigung nach Inbetriebnahme des Hochseilgartens Kramerhof

kai 13. Juni 2009

Am Eröffnungstag des Hochseilgartens und bis zum jetzigen Tag  kommt es zu massivem Durchgangsverkehr von „Kletterern“ (teilweise mit Kleinbussen), welche nicht den Parkplatz nutzen, sondern direkt zum Hochseilgarten vorfahren wollen. In Kramerhof sollte ein Poller die Durchfahrt verhindern, was die Kletterer aber nicht davon abhielt, an diesem Poller vorbeizufahren. Erst von Anwohnern aufgestellte weitere Straßensperrungen brachten den gewünschten Erfolg.

Der laut Betreiber zugesagte Poller in Oberscheid wurde inzwischen aufgestellt. Eine zuvor aufgestellte Straßensperre wurde kurzer Hand von den Kletterern und Mitarbeitern des Hochseilgartens weggeräumt und nach passieren des Hindernisses nicht wieder aufgestellt, wodurch nachfolgende Kletterer ungehindert zum Hochseilgarten fahren konnten. Erst als die Anwohner die Straßensperre weiter oben auf der Dorfstrasse in Oberscheid „fixierten“, war der direkte Weg zum Hochseilgarten versperrt. Dies hinderte aber die Kletterer nicht daran, bis nach Oberscheid reinzufahren, um dann auf der viel zu engen Strasse ein gefährliches Wendemanöver starten zu müssen.

  

 

Wir fordern, dass die Mitarbeiter des Hochseilgartens die Anweisung erhalten, den Poller nach der Vorbeifahrt, sofort wieder aufzustellen und sich an eine angemessene Geschwindigkeit halten. Sie fahren viel zu schnell durch die Straßen Kramerhof und Oberscheid!

 

In der Straße Kramerhof parken in den letzten Tagen vermehrt Besucher und Mitarbeiter des Hochseilgartens im Wendehammer der Straße!

 

Wir fordern, dass die Mitarbeiter und Besucher des Hochseilgartens nur auf den für den Hochseilgarten ausgewiesenen Parkflächen stehen dürfen!

 

Weiterhin fordern wir die sofortige Umsetzung entsprechender Beschilderungen, die die Straßen Kramerhof und Oberscheid als  „Anlieger freie Zonen“, „Tempo 30 Zonen“ kennzeichnen. Ein „Sackgassenschild“ soll den Besuchern klarmachen, dass es keine Durchgangsmöglichkeit zum Hochseilgarten gibt. Zudem muss der Parplatz besser ausgeschildert werden und das Schild: ”Keine Durchfahrt zum Hochseilgarten” muss vergrößert werden!

 

Rating: 7.3/10 (49 votes cast)

Hochseilgarten Kramerhof - K1 zerstört Naturlandschaft

kai 11. Mai 2009

Verfolgt man die Entwicklung der Natur rund um Eikamp, muss man feststellen, dass die Naturzerstörungen leider im vollen Maße so eingetroffen sind, wie wir es vorhergesagt haben!

Hier wird ohne Rücksicht auf Verluste gearbeitet und gewirtschaftet! Wo noch vor ein paar Monaten eine schöne Idylle war und man tolle Naturbeobachtungen machen konnte, lärmen jetzt Baumaschinen, Kettensägen und Hubwagen.

Schwerlasttransporter zerstören die Wege, Straßen, Böschungen und  Zäune von Privatgrundstücken!

Der Autoverkehr durch die Straßen von Oberscheid und Kramerhof hat massiv zugenommen, denn Mitarbeiter des Hochseilgartens, Bauarbeiter und Schaulustige befahren ständig die Straßen.

Außerdem werden auf einmal Bäume im Mai (Vogelbrutzeit) gefällt, bei denen man uns vorher versichert hatte, dass sie stehen bleiben können. Man glaubt gar nicht wie schnell die Bäume kleingeschnitten und abtransportiert werden! Doch Parkplätze für die Mitarbeiter des Hochseilgartens sind natürlich wichtiger!

Mitten in der Naturlandschaft entsteht ein großer Parkplatz und zerstört das schöne Landschaftsbild!

Die Arbeiter übernachten vor Ort in Campingwagen und arbeiten sogar nach 20.00 Uhr oder auch sonntags weiter an der Baustelle. Zudem wird abends laute Musik gehört. An den letzten beiden Wochenenden musste mehrfach die Polizei geholt werden, um für Ruhe zu sorgen.

Zufällig erfuhren wir von der Polizei, dass sie am Sonntag, dem 10. Mai Ornitologen an der Baustelle angetroffen haben, die mit Hilfe eines Hubwagens Vogelbeobachtungen durchgeführt hätten. Es ist traurig, dass man nicht schon vorher diese Beobachtungen gemacht hat, jetzt ist wohlmöglich schon alles zu spät, denn die meisten Vögel und Fledermäuse wurden durch den Baulärm vertrieben.

Interessanterweise wird auf der Homepage des Betreibers www.Hochseilgarten-k1.de auch schon fleißig das Eröffnungsdatum am 30.05.09 beworben. Was ist eigentlich mit den Fledermausbeobachtungen, die noch im Herbst gemacht werden müssen (Balzquartier des Großen Abendseglers)? Schließlich wurde der Herbstaspekt in den bisherigen faunistischen Gutachten nicht berücksichtigt! Ich kritisiere hier die viel zu voreilige Handlung! Warum durften die Untersuchungen nicht erst beendet werden? Das versteht keiner!

Nach unserer Meinung muss der Hochseilgartenbau sofort gestoppt werden!

Rating: 6.8/10 (59 votes cast)

Bauarbeiten zum Hochseilgarten Oberscheid- Eikamp beginnen

kai 29. April 2009

Völlig unerwartet für viele Menschen, haben seit dem 15.04.09 die Bauarbeiten für den Hochseilgarten Oberscheid- Eikamp begonnen. Unerwartet darum, weil noch immer nicht die nötigen artenschutzrechtlichen Gutachten eingeholt wurden. Zur Baugenehmigung wurden von Seiten des Kreises und der Bezirksregierung Köln klare Auflagen gemacht:

Wörtlich heißt es in den Auflagen:

Es sind Bestandserfassungen und eine artenschutzrechtliche Überprüfung mindestens bei folgenden Arten erforderlich:

Mäusebussard (schwerpunktmäßig bez. eines Bruterfolgs im oder angrenzend vom Plangebiet),

Fransenfledermaus (schwerpunktmäßig bez. von Quartieren und regelmäßig genutzter oder quartiernaher Jagdgebiete im Plangebiet),

Bartfledermaus (schwerpunktmäßig bez. von Quartieren und regelmäßig genutzter oder quartiernaher Jagdgebiete im Plangebiet),

Großer Abendsegler (hier schwerpunktmäßig bez. von Paarungs- und anderen Quartieren sowie regelmäßig genutzter oder quartiernaher Jagdgebiete im Plangebiet).

Bei den Vogelarten ist hier besonders der Bruterfolg im betroffenen und angrenzenden Bereich schwerpunktmäßig zu erfassen.

Bei den Fledermausarten sind schwerpunktmäßig Quartiere und regelmäßig genutzte Jagdbereiche zu erfassen. Dabei muss besonders auf Wochenstuben und Paarungsquartiere geachtet werden. Auf die Hinweise für ein mögliches Paarungsquartier des Großen Abendseglers durch Frau Höller wird nochmals hingewiesen.

Methodik und Tiefe der Untersuchungen haben sich an den Vorgaben der LANUV NRW und den wissenschaftlichen Standards zu orientieren.

Mindestens 2 Begehungen (Schwerpunkt Fledermaus und Vögel) sind dem Mitarbeiter der Abteilung Artenschutz Herrn Knickmeier terminlich vorher anzukündigen, so dass eine Teilnahme möglich ist.

Weiter heißt es in der Auflage:

Die Baumaßnahmen sind bei den Artenschutz relevanten Funden kurzfristig abzubrechen und in Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde der neuen Situation anzupassen.

Sollten die v.g. Bedingungen innerhalb der genannten Frist nicht oder nicht vollständig erfüllt werden, führt dies dazu, dass die Baugenehmigung rückwirkend unwirksam wird.

Je nach Ergebnis der im Jahre 2009 noch durchzuführenden Untersuchungen kann es zur Erforderlichkeit weiter verbindlicher Festsetzungen bzw. Maßnahmen oder zeitlichen und/ oder räumlichen Einschränkungen des genehmigten Vorhabens kommen. Hierauf wird nochmals ausdrücklich durch die Untere Landschaftsbehörde hingewiesen.

Die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. ist natürlich froh, dass für die Natur solche umfangreichen Auflagen erstellt wurden. Doch geht der Investor die Auflagen ehrlich an? Nein, denn die Bauarbeiten schreiten ungehindert fort, ohne Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt. Schon durch die baumpflegerischen Maßnahmen wurden Baumhöhlen professionell entfernt. Teilweise liegen diese Stämme noch auf dem Gelände herum! Die Podeste und Klettervorrichtungen werden  nun überall  an den Bäumen angebracht.  Bagger tragen auf der Wiese Erde für den zukünftigen  Parkplatz ab.  Wie kann man unter solchen Bedingungen vernünftige Artenschutzgutachten erstellen?

Muss der Hochseilgarten unbedingt schon in diesem Jahr eröffnet werden? Warum führt man die Artenschutzgutachten nicht erst vernünftig zu Ende?

Wir sind enttäuscht über die Vorgehensweise der Investoren und Betreiber  des Hochseilgartens und hoffen noch auf ein Wunder!

Rating: 6.5/10 (46 votes cast)

Geplanter Hochseilgarten Odenthal-Eikamp erhält Auflagen im Rahmen der Änderung des FNPs

kai 30. März 2009

Es gibt Neuigkeiten zum Hochseilgarten Odenthal- Eikamp!

Die Flächennutzungsplanänderung für das Planungsgebiet des Hochseilgartens, wurde mit Verfügung vom 19.03.2009 von der Bezirksregierung leider genehmigt.Wir können allerdings einen Teilerfolg verbuchen, denn die Genehmigung zur Flächennutzungsplanänderung wurde mit der Auflage verbunden, im weiteren Verfahren für die Artengruppen der Fledermäuse und Vögel die artenschutzrechtliche Datenerhebung und Bewertung zu vervollständigen. Das kann nur bedeuten, dass der Investor nun eine einjährige Untersuchung der Tier- und Pflanzenwelt nachweisen muss, wie wir es von der Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. auch schon immer gefordert haben. Je nach Ergebnis der Untersuchung kann es so zur Erforderlichkeit von Festsetzungen bzw. Maßnahmen oder zeitlichen und/oder räumlichen Einschränkungen des geplanten Vorhabens kommen.

Weitere Zweckmäßigkeitserwägungen in das Verfahren einzubringen, war der Bezirksregierung nicht möglich. Die Gemeinde Odenthal hat nun die Möglichkeit, die Flächennutzungsplanänderung in der Presse öffentlich zu machen.
Die von dem Investor radikal durchgeführten Verstümmellungsaktionen der Bäume, die als Baumpflegearbeiten getarnt wurden, haben das Ökosystem in diesem Bereich kräftig durcheinander gewirbelt und Schäden hinterlassen. Damit man jetzt überhaupt vernünftige biologische Untersuchungen durchführen kann, muss sich die Natur erstmal wieder erholen. Ob man der Natur diese Zeit gibt, darf allerdings bezweifelt werden. 

Jedenfalls darf der Investor noch nicht mit seinen Bauarbeiten beginnen, sondern muss zunächst eine vernünftige Begutachtung der Tier- und Pflanzenwelt im Planungsgebiet nachweisen.

 

Rating: 5.8/10 (42 votes cast)

Müllsammelaktion rund um Eikamp

kai 30. März 2009

Nachdem die Odenthaler Ortspartei von Bündnis 90/ die Grünen die Bürger zur Frühjahrsputzaktion in Odenthal aufgerufen hat, beteiligten sich am 13. und 14.03.09 auch die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. und Schulklassen der Eikamper Grundschule an der Müllsammelaktion.

Rund um Eikamp und entlang der Schallemicher Straße, bis hinunter ins Scherfbachtal wurde fleißig gesammelt.

Insgesamt haben sich an diesem Wochenende über 30 Helfer in ganz Odenthal an der Aktion beteiligt und viele Säcke Müll gesammelt.

Bürgermeisterkandidat Wolfgang Roeske, sowie Uli Ehren und  Peter Sittart von den Grünen freuten sich sehr über so viel Unterstützung!

Rating: 6.7/10 (39 votes cast)

Baumpflegearbeiten stören die Winterruhe von heimischen Fledermäusen

kai 17. März 2009

Seit ein paar Wochen zerreißen Motorsägenlärm und Baumschräddermaschinen die ruhige Idylle von Eikamp. Mehrere Landschaftsgärtner, ausgestattet mit zwei Hubwagen, bearbeiten intensiv die Baumkronen der kräftigen Buchen im Kramerbusch. Teilweise ragen nur noch die nackten Stümpfe in den Himmel hinein.

Es handelt sich um so genannte Baumpflegearbeiten, wie es auf einer Infotafel am Wegesrand geschrieben steht.

Doch sind diese Baumpflegearbeiten wirklich nötig? Was verbirgt sich dahinter?

Noch vor ein paar Monaten sind in diesem Gebiet mehrere seltene Fledermausarten gesichtet worden und nachfolgende Untersuchungen der Baumhöhlen bezüglich der Winterquartiere von Fledermäusen stehen noch aus.

Soll mit den Baumpflegearbeiten eine bewusste Störung in einem wichtigen Fledermausbiotop erreicht werden? Will man durch diese baumchirurgischen Eingriffe die Tierwelt vertreiben, um noch ausstehende faunistische Gutachten zu verfälschen?

Man muss dies so annehmen, denn um die neue Touristenattraktion von Odenthal zu bauen, lässt der Betreiber und Investor des Hochseilgartenprojekts nichts unversucht.

So konnte ihm nachgewiesen werden, dass sein in Auftrag gegebenes zoologisches Gutachten fehlerhaft ist und methodische Mängel aufweist. Das Traurige daran ist, dass er mit diesem Gutachten den Planungsausschuss und auch den Gemeinderat von Odenthal getäuscht hat. Die Mehrheit der Politiker hat nämlich auf der Grundlage des zoologischen Gutachtens der Uni Bochum für den Bau des Hochseilgartens gestimmt.

Die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. versucht nun schon seit längerer Zeit eine mindestens einjährige Begutachtung der Flora und Fauna des Planungsgebiets zu erreichen, wie es auch schon der Landschaftsbeirat und die Naturschutzverbände gefordert haben. Nur so kann tatsächlich festgestellt werden, welche schützenswerten Tier und Pflanzenarten sich zum jeweiligen Jahreszeitpunkt in diesem Gebiet aufhalten. Das könnte natürlich für den Betreiber des Hochseilgartens bedeuten, dass er seinen Hochseilpark in den Monaten September und Oktober schließen muss, wenn festgestellt wird, dass der Buchenkuppelwald ein Balzquartier für den seltenen Abendsegler darstellt. Zudem dürften bestimmte Bäume nicht für Kletteraktivitäten genutzt werden, falls sich herausstellt, dass in einigen Baumhöhlen Fledermäuse überwintern.

Doch welcher Betreiber und Investor möchte solche Auflagen riskieren?

Die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. versucht sich für die Natur in unserer Gegend einzusetzen, dafür wurden Fledermausexperten, Umweltschützer und Fachanwälte im Artenschutzrecht herangezogen. Nachdem unsere Appelle auf Gemeindeebene kaum beachtet wurden, versuchen wir nun über den Kreis, die Bezirks- und Landesregierung unsere großen Bedenken und Sorgen zum Hochseilgartenprojekt zum Ausdruck zu bringen. Dabei muss man jedoch immer wieder feststellen, wie groß der Einfluss dieses Investors in politischen Kreisen ist.

 

Wir hoffen dennoch immer noch auf eine positive Wendung des Ganzen und lassen und nicht entmutigen!

Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur!

 

 

 

 

Rating: 6.5/10 (44 votes cast)

“Der Bau des Hochseilgartens ist nicht mehr zu stoppen!”

kai 13. November 2008

à Wenn Sie das glauben, dann brauchen Sie nicht weiter zu lesen.

  „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

(Bertold Brecht)

 Sie haben den Einfluss etwas zu verändern und zu bewegen!

Ganz einfach durch Ihren Entschluss:  Ich will meine Natur schützen!

 „Geben Sie unserem idyllischen Eikamp eine Chance!“

 Der Rat der Gemeinde Odenthal entschied am 23.09.08, dass der hoch umstrittene Hochseilgarten in Eikamp gebaut werden darf. Jedoch müssen die Untere Landschaftsbehörde des Rheinisch Bergischen Kreises und die Bezirksregierung Köln diesen Beschluss noch absegnen!

Wir haben von Vereinsseite aus Kontakt zum Rheinisch Bergischen Kreis, der Bezirksregierung Köln, Umweltministerium NRW und der Europäischen Union hergestellt. In den Anschreiben an diese Institutionen haben wir auf die offensichtlichen Verfahrensfehler hingewiesen (u.a. unzureichende und mängelbehaftete Begutachtung der Flora und Fauna im Plangebiet)

Herr Prof. Dr. Martin Gellermann, Rechtsanwalt und ein bundesweit anerkannter Experte auf dem Gebiet des Naturschutzrechts, steht uns mit seinem anwaltlichen Rat zur Seite.

  Wir von der Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. sind ein gemeinnütziger Verein und wollen einen positiven Einfluss auf unsere Umgebung nehmen. Unser Ziel ist das „Sich-wohl-fühlen-können“ in unserer Gegend. Wir möchten den Natur- und Umweltschutzgedanken fördern. Es ist uns ein großes Anliegen, Kinder und Jugendliche für die Natur zu begeistern (z.B. über Naturerlebnistage und Biotopgestaltungen). Zudem liegt uns die Verkehrssicherheit aller Einwohner in und um Eikamp herum, insbesondere die der Kinder,  sehr am Herzen. Dafür möchten wir uns einsetzen!  Wir sind motivierte, aufgeschlossene und humorvolle Menschen, die sich gewissenhaft der Vereinsarbeit widmen und jedes Anliegen ernst nehmen. Interessierte Bürger, die Lust haben uns kennen zu lernen oder mit uns zusammen arbeiten möchten, sind jederzeit herzlich bei uns willkommen.

Machen Sie bei uns mit und werden Mitglied bei der Dorfgemeinschaft Eikamp e.V., oder spenden Sie!

Zur Finanzierung des Rechtsanwalts und weiterer Kosten benötigen wir Spendengelder:

Spendenkonto: 328550834, bei der Kreissparkasse Köln, BLZ: 37050299

Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft bei der Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele!

Herzliche Grüße,

der Vorstand

 

 

 

                                                             

Rating: 6.2/10 (44 votes cast)

Bürgermeisterkandidat Herr Roeske kommt am 31.10.2008 nach Eikamp!

kai 29. Oktober 2008

Liebe Eikamperinnen und Eikamper,

ich möchte euch alle darauf aufmerksam machen, dass der Bürgermeisterkandidat Herr Roeske am kommenden Freitag, den 31.10.08, um 16.30 Uhr nach Eikamp (Kramerbusch/ altes Landschulheim) kommt! Er folgt der Einladung unseres Vereins und nutzt die Gelegenheit sich mit uns vor Ort auszutauschen. Zudem möchte er sich einen Eindruck von dem Gelände machen, auf dem der Hochseilgarten gebaut werden soll. Begleitet wird er von seinem Sohn und Herrn Nobbe, dem Fraktionsvorsitzenden der FDP.

Herr Roeske hat sich schon am Montag, dem 27.10.08 um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Herzogenhof in Odenthal den Bürgern vorgestellt. Einige Eikamper waren ebenfalls vor Ort und konnten die gemeinsame Veranstaltung von BündnisŽ90/Die Grünen, SPD und FDP verfolgen. Alle drei Parteien wollen Herrn Roeske als gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten für Odenthal, bei der Kommunalwahl 2009 aufstellen.

Herr Roeske ist im Laufe seiner 30-jährigen Verwaltungstätigkeit in den unterschiedlichsten Verwaltungsbereichen (u.a. im Umweltamt) der Stadt Leverkusen tätig gewesen. Aktuell ist er in der Projekt- Leitung des Sportparks Leverkusen beschäftigt und ist wesentlich an der Durchführung der Landesgartenschau beteiligt gewesen.

Wir freuen uns, dass Herr Roeske dem Ruf der Eikamper Bürger folgt und zu uns nach Eikamp kommt! Es bietet sich am Freitag für jeden die Gelegenheit, mit Herrn Roeske persönlich zu sprechen und seine Fragen an ihn zu richten.

Viele Grüße

Kai Dehler

Rating: 6.0/10 (63 votes cast)

Protest gegen den Bau des Hochseilgartens in Eikamp geht weiter!

kai 9. Oktober 2008

 

Liebe Mitglieder und Unterstützer der Dorfgemeinschaft Eikamp e.V.!

 

Unser Protestzug durch Odenthal, an dem ca. 60 Personen teilgenommen haben, war eine gute Aktion!

Wie aber fast schon zu erwarten war, hat dies unsere Politiker nicht beeindruckt. Der Rat der der Gemeinde Odenthal entschied in seiner Abstimmung vom 22.09.08, dass der hoch umstrittene Hochseilgarten in Eikamp gebaut werden darf.

Bis auf die Stimmen der Grünen Politiker und 4 Stimmen aus den Reihen der SPD, stimmten alle anderen Politiker für das Projekt.

Damit wenden sich die Politiker gegen die 200 vorgebrachten Bedenken und die 1000 gesammelten Unterschriften der Bürger Eikamps. Sie ignorieren zudem die Einwände des Landschaftsbeirates, der eine zweijährige Begutachtung der Flora und Fauna des Plangebietes vorschreibt. Selbst als ihnen das Gutachten der Fledermausexpertin vorlag, das Widersprüche zu dem faunistischen Gutachten der Uni Essen aufzeigt und auf das Vorkommen von seltenen Fledermausarten im Plangebiet hinweist, wurden von den Politikern weitere Untersuchungen im Kramerbusch abgelehnt.

Dieses Verhalten zeigt eindeutig, dass unsere Politiker nur die Interessen der Investoren und Betreiber des Hochseilgartens sehen, aber die Sorgen und Bedürfnisse der Bürger und den Naturschutz missachten.

Die Entscheidung des Gemeinderates pro Hochseilgarten werden wir nicht akzeptieren.

Der Ratsbeschluss muss der Unteren- und Oberen Landschaftsbehörde vorgelegt und von diesen Behörden abgesegnet werden.

In ausführlichen Anschreiben hat unser Verein an den Rheinisch Bergischen Kreis, die Bezirksregierung, das Umweltministerium und die Europäische Union appelliert, dass die Bedenken der Bürger und die Umweltgutachten nur unzureichend von der Gemeinde Odenthal im Bauleitplanverfahren berücksichtigt wurden. Im Hinblick auf das Fledermausvorkommen sind weitere Untersuchungen des Plangebietes notwendig.

Die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. wird zudem in den nächsten Tagen einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen, der Erfahrungen im Arten- und Naturschutzrecht hat, um gegebenenfalls rechtliche Schritte gegen den Ratsbeschluss einzuleiten.

 

Der Verein freut sich über jede finanzielle Unterstützung, um die Kosten für die Rechtsberatung und Gutachtenerstellung zu decken. Die Spenden können auf das Vereinskonto überwiesen werden:

Kontonummer: 328550834, bei der Kreissparkasse Köln, BLZ: 370 502 99

 

Vielen Dank für eure bisherige Unterstützung!

 

Noch eine Info: Auf unserer Mitgliederversammlung am 6.10.08 wurde einstimmig die Satzungsänderungen beschlossen. In der Vereinssatzung ist jetzt die Gemeinnützigkeit des Vereins klarer definiert.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Kai Dehler

 

 

Rating: 5.7/10 (58 votes cast)

Untersuchungen zum Hochseilklettergarten Odenthal widersprüchlich – RBN fordert mehrjährige Artenschutzstudien, vom 22.09.2008

alex 23. September 2008

Aus Sicht des Artenschutzes kann und darf nach Auffassung des (Rheinisch)-Bergischen Naturschutzvereins der Odenthaler Gemeinderat dem Antrag, im Buchenkuppenwald oberhalb von Oderscheid einen gewerblichen Hochseilklettergarten einzurichten, nicht stattgeben. Inzwischen liegen für die morgige Sitzung widersprüchliche Aussagen von Experten vor – was, so der RBN, es zwingend erforderlich macht, keine Entscheidung zu treffen, sondern über einen mehrjährigen Zeitraum zu beobachten und zu prüfen, inwieweit die festgestellten Fledermausvorkommen dauerhaft im Gebiet leben. Noch vor wenigen Tagen hat die Fledermausexpertin Mechthild Höller aus Leverkusen das Vorkommen einiger nach EU-Recht besonders geschützten Fledermausarten im Bereich des Buchenwaldes festgestellt. „Wenn bei Untersuchungen im Frühjahr bzw. Frühsommer diese Erkenntnisse nicht gewonnen wurden, ist es um so wichtiger, hier Sicherheit durch weitere Studien im nächsten Jahr zu erhalten“, fordert der RBN-Vorsitzende Mark vom Hofe, der an den Ergebnissen von Frau Höller keinen Zweifel hegt, „da sie über viele Jahre die Fledermausvorkommen gerade im vorderen Bergischen Land beobachtet und eine ausgewiesene Fachfrau ist!“
Der RBN weist entschieden darauf hin, dass gerade das EU-Artenschutzrecht bei vielen Planungen eine entscheidende Rolle spielt und wie etwa die Bechsteinfledermaus oder der Wachtelkönig Autobahnprojekte aufhielt bzw. zu großflächigen Umplanungen veranlasste. „Darüber sollten sich auch die Investoren in Odenthal klar sein!“
Außerdem verweist der RBN noch einmal entschieden auf die einstimmigen Voten im Landschaftsbeirat des Rheinisch-Bergischen Kreises; nicht nur Naturschützer hätten erhebliche Bedenken gegen die vorgelegte Planung geäußert, sondern besonders auch Landwirte, Jäger und Forstexperten. „Diese Argumente einfach wegzuwägen zugunsten eines gewerblichen Freizeitangebots an entlegenster Stelle, ist schon äußerst verwunderlich. Zählt das Urteil von Fachleuten so wenig?“

Gez.

Mark vom Hofe
RBN-Vorsitzender

Rating: 4.8/10 (55 votes cast)

Nächste Einträge »