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Hochseilgarten Kramerhof - K1 zerstört Naturlandschaft

kai 11. Mai 2009

Verfolgt man die Entwicklung der Natur rund um Eikamp, muss man feststellen, dass die Naturzerstörungen leider im vollen Maße so eingetroffen sind, wie wir es vorhergesagt haben!

Hier wird ohne Rücksicht auf Verluste gearbeitet und gewirtschaftet! Wo noch vor ein paar Monaten eine schöne Idylle war und man tolle Naturbeobachtungen machen konnte, lärmen jetzt Baumaschinen, Kettensägen und Hubwagen.

Schwerlasttransporter zerstören die Wege, Straßen, Böschungen und  Zäune von Privatgrundstücken!

Der Autoverkehr durch die Straßen von Oberscheid und Kramerhof hat massiv zugenommen, denn Mitarbeiter des Hochseilgartens, Bauarbeiter und Schaulustige befahren ständig die Straßen.

Außerdem werden auf einmal Bäume im Mai (Vogelbrutzeit) gefällt, bei denen man uns vorher versichert hatte, dass sie stehen bleiben können. Man glaubt gar nicht wie schnell die Bäume kleingeschnitten und abtransportiert werden! Doch Parkplätze für die Mitarbeiter des Hochseilgartens sind natürlich wichtiger!

Mitten in der Naturlandschaft entsteht ein großer Parkplatz und zerstört das schöne Landschaftsbild!

Die Arbeiter übernachten vor Ort in Campingwagen und arbeiten sogar nach 20.00 Uhr oder auch sonntags weiter an der Baustelle. Zudem wird abends laute Musik gehört. An den letzten beiden Wochenenden musste mehrfach die Polizei geholt werden, um für Ruhe zu sorgen.

Zufällig erfuhren wir von der Polizei, dass sie am Sonntag, dem 10. Mai Ornitologen an der Baustelle angetroffen haben, die mit Hilfe eines Hubwagens Vogelbeobachtungen durchgeführt hätten. Es ist traurig, dass man nicht schon vorher diese Beobachtungen gemacht hat, jetzt ist wohlmöglich schon alles zu spät, denn die meisten Vögel und Fledermäuse wurden durch den Baulärm vertrieben.

Interessanterweise wird auf der Homepage des Betreibers www.Hochseilgarten-k1.de auch schon fleißig das Eröffnungsdatum am 30.05.09 beworben. Was ist eigentlich mit den Fledermausbeobachtungen, die noch im Herbst gemacht werden müssen (Balzquartier des Großen Abendseglers)? Schließlich wurde der Herbstaspekt in den bisherigen faunistischen Gutachten nicht berücksichtigt! Ich kritisiere hier die viel zu voreilige Handlung! Warum durften die Untersuchungen nicht erst beendet werden? Das versteht keiner!

Nach unserer Meinung muss der Hochseilgartenbau sofort gestoppt werden!

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Bauarbeiten zum Hochseilgarten Oberscheid- Eikamp beginnen

kai 29. April 2009

Völlig unerwartet für viele Menschen, haben seit dem 15.04.09 die Bauarbeiten für den Hochseilgarten Oberscheid- Eikamp begonnen. Unerwartet darum, weil noch immer nicht die nötigen artenschutzrechtlichen Gutachten eingeholt wurden. Zur Baugenehmigung wurden von Seiten des Kreises und der Bezirksregierung Köln klare Auflagen gemacht:

Wörtlich heißt es in den Auflagen:

Es sind Bestandserfassungen und eine artenschutzrechtliche Überprüfung mindestens bei folgenden Arten erforderlich:

Mäusebussard (schwerpunktmäßig bez. eines Bruterfolgs im oder angrenzend vom Plangebiet),

Fransenfledermaus (schwerpunktmäßig bez. von Quartieren und regelmäßig genutzter oder quartiernaher Jagdgebiete im Plangebiet),

Bartfledermaus (schwerpunktmäßig bez. von Quartieren und regelmäßig genutzter oder quartiernaher Jagdgebiete im Plangebiet),

Großer Abendsegler (hier schwerpunktmäßig bez. von Paarungs- und anderen Quartieren sowie regelmäßig genutzter oder quartiernaher Jagdgebiete im Plangebiet).

Bei den Vogelarten ist hier besonders der Bruterfolg im betroffenen und angrenzenden Bereich schwerpunktmäßig zu erfassen.

Bei den Fledermausarten sind schwerpunktmäßig Quartiere und regelmäßig genutzte Jagdbereiche zu erfassen. Dabei muss besonders auf Wochenstuben und Paarungsquartiere geachtet werden. Auf die Hinweise für ein mögliches Paarungsquartier des Großen Abendseglers durch Frau Höller wird nochmals hingewiesen.

Methodik und Tiefe der Untersuchungen haben sich an den Vorgaben der LANUV NRW und den wissenschaftlichen Standards zu orientieren.

Mindestens 2 Begehungen (Schwerpunkt Fledermaus und Vögel) sind dem Mitarbeiter der Abteilung Artenschutz Herrn Knickmeier terminlich vorher anzukündigen, so dass eine Teilnahme möglich ist.

Weiter heißt es in der Auflage:

Die Baumaßnahmen sind bei den Artenschutz relevanten Funden kurzfristig abzubrechen und in Absprache mit der Unteren Landschaftsbehörde der neuen Situation anzupassen.

Sollten die v.g. Bedingungen innerhalb der genannten Frist nicht oder nicht vollständig erfüllt werden, führt dies dazu, dass die Baugenehmigung rückwirkend unwirksam wird.

Je nach Ergebnis der im Jahre 2009 noch durchzuführenden Untersuchungen kann es zur Erforderlichkeit weiter verbindlicher Festsetzungen bzw. Maßnahmen oder zeitlichen und/ oder räumlichen Einschränkungen des genehmigten Vorhabens kommen. Hierauf wird nochmals ausdrücklich durch die Untere Landschaftsbehörde hingewiesen.

Die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. ist natürlich froh, dass für die Natur solche umfangreichen Auflagen erstellt wurden. Doch geht der Investor die Auflagen ehrlich an? Nein, denn die Bauarbeiten schreiten ungehindert fort, ohne Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt. Schon durch die baumpflegerischen Maßnahmen wurden Baumhöhlen professionell entfernt. Teilweise liegen diese Stämme noch auf dem Gelände herum! Die Podeste und Klettervorrichtungen werden  nun überall  an den Bäumen angebracht.  Bagger tragen auf der Wiese Erde für den zukünftigen  Parkplatz ab.  Wie kann man unter solchen Bedingungen vernünftige Artenschutzgutachten erstellen?

Muss der Hochseilgarten unbedingt schon in diesem Jahr eröffnet werden? Warum führt man die Artenschutzgutachten nicht erst vernünftig zu Ende?

Wir sind enttäuscht über die Vorgehensweise der Investoren und Betreiber  des Hochseilgartens und hoffen noch auf ein Wunder!

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Müllsammelaktion rund um Eikamp

kai 30. März 2009

Nachdem die Odenthaler Ortspartei von Bündnis 90/ die Grünen die Bürger zur Frühjahrsputzaktion in Odenthal aufgerufen hat, beteiligten sich am 13. und 14.03.09 auch die Dorfgemeinschaft Eikamp e.V. und Schulklassen der Eikamper Grundschule an der Müllsammelaktion.

Rund um Eikamp und entlang der Schallemicher Straße, bis hinunter ins Scherfbachtal wurde fleißig gesammelt.

Insgesamt haben sich an diesem Wochenende über 30 Helfer in ganz Odenthal an der Aktion beteiligt und viele Säcke Müll gesammelt.

Bürgermeisterkandidat Wolfgang Roeske, sowie Uli Ehren und  Peter Sittart von den Grünen freuten sich sehr über so viel Unterstützung!

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